PFH

Wir möchten euch Lisa aus der Nachbarschaft vorstellen mit ihrer Geschichte, die uns  sehr beeindruckt hat:

Lisa ist in Sankt Petersburg geboren, ihre Nationalität ist russisch. Es fällt ihr zunehmend schwerer, diesen Satz öffentlich zu sagen. Aber es ist wichtig zu betonen, dass viele Russen sich offen gegen den Krieg aussprechen. In ihrem russischsprachigen Freundschaftskreis haben sich fast alle an Spendenaktionen beteiligt oder waren ehrenamtlich am Hauptbahnhof tätig. Leider gab es auch hasserfüllte Sätze gehört und sie waren konfrontiert mit Vorurteilen.

Lisa möchte ein Zeichen setzen, dass unabhängig von der Herkunft jeder helfen kann. Sie hat eine ukrainische Familie aufgenommen, eine Frau mit zwei Kindern. Sie kommen gut miteinander aus, sie hilft ihr durch den bürokratischen Dschungel, während ihre Kinder mit ihrer Tochter spielen. Die Frau redet jeden Tag darüber, dass sie nach Hause möchte,  Sie hofft, sie kann nach Hause, und dass sie mehr vorfinden wird als einen Haufen Trümmer. Lisa hofft, dass ihre Kinder sie als «gut» in Erinnerung behalten, und dass diese Erinnerung etwas weiter hilft, wenn sie das Land neu aufbauen werden.

Und sie wendet sich an die, die noch zögern: Es ist an der Zeit, tätig zu werden!